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Friede Freude & Eierkuchen

Ein kulinarischer Blog aus Katalonien
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Tortilla de Patatas

Eine Tortilla ist ein spanisches Omelett bestehend aus Eiern,  Kartoffeln, Olivenöl und Salz und erinnert an das deutsche Omelett in Kuchenform. In Katalonien kommen auch noch Knoblauch und Zwiebeln hinzu.

Zutaten:

5 Eier
3 Kartoffeln
1 Zwiebel
150 ml Olivenöl
1/2 TL Salz

Zubereitung:

Kartoffeln und Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden.

Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebelstreifen anbraten. Kartoffeln hinzugeben und bei mittlerer Hitze 15 – 20 Minuten kochen lassen, bis die Kartoffeln weich und leicht golden sind. Mit einem Schaumlöffel alles aus dem Öl nehmen und gut abtropfen lassen.

Eier in eine Schüssel schlagen und mixen. Kartoffeln, Zwiebeln und einen halben Teelöffel Salz untermischen.

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Ein Esslöffel Olivenöl in einer beschichteten Pfanne mit einem Durchmesser von 20 cm erhitzen und die Eier-Kartoffel-Mischung beigeben. Bei niedriger Hitze die Tortilla zwei Minuten kochen lassen. Umdrehen und von der anderen Seite ebenfalls zwei  Minuten kochen lassen.

Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Passend zur Tortilla könnt ihr noch Pan con tomate, Serrano Schinken und Oliven servieren. An den Wochenenden empfehle ich dazu einen traditionellen Wermut von Ludwig von Kapff.

Bon provecho!

 

 

 

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Castañas

Traditionell zu Allerheiligen zieht der Duft von gerösteten Esskastanien durch die Strassen Kataloniens.

Der Ursprung des Kastanienfestes soll jedoch aus Andalusien stammen und soll in Pujerra (Malaga) am Schönsten gefeiert werden. Besucher aus dem In- und Ausland sollen extra in dieses kleine charmante Dörfchen kommen, um dort die Festtage zu verbringen.

Auch heute noch treffen sich grössere Gruppen traditionell zu einer Castanyada. Bedauerlicherweise wird diese Tradition in den grösseren Städten immer mehr von Helloween überschattet.

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Zubereitung:

Ein Feuer entzünden.

Kastanien auf der flachen Seite leicht anschnitzen und in eine Spezialpfanne mit Löchern geben zum Rösten. Dabei ständig bewegen, damit die Kastanien von allen Seiten gleichmäßig geröstet werden.

Immer mal wieder einen Schuss Wasser dazugeben (ein besonderes Aroma erhalten die Esskastanien, wenn man einen guten Schuss Anislikör dazu gibt).

Zwischendurch probieren, ob sie schon gar sind.

Wenn die Esskastanien fertig geröstet sind, werden sie in eine Tüte gegeben. Durch die restliche Hitze werden sie noch zu Ende gegart.

Zu Esskastanien empfehle ich die folgenden Weine: einen Banyuls aus dem benachbarten Frankreich von Ludwig von Kapff oder einen Malvasier direkt aus Sitges.

Tipp: Fragt nach, wann die Kastanien geerntet wurden. Nur wenn sie wenige Tage zuvor geerntet wurden, enthalten sie noch am meisten Wasser und sind am Zartesten. Esskastanien sollten immer warm gegessen werden.

Viele Grüsse aus Katalonien sendet euch Jenni aka Friede Freude & Eierkuchen

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Aioli

Bei Aioli handelt es sich nicht einfach um eine Mayonnaise, die mit Knoblauch ergänzt wird. Das traditionelle Aioli besteht nur aus Knoblauch und Öl – All i Oli (katalanisch).

Traditionell werden die Knoblauchzehen mit Salz im Mörser gemörsert bis eine homogene Paste entsteht. Anschließend gießt man langsam das Olivenöl unter ständigem Rühren auf die Knoblauchpaste. Für die perfekte Emulsion werden noch ein paar Tropfen Zitronensaft zugegeben.

Tipp: Aioli kann man einige Wochen in einem sterilisierten, gut verschlossenen Behälter im Dunkeln aufbewahren. Niemals im Kühlschrank!

Ich persönlich empfehle euch jedoch ein cremiges Aioli Rezept mit frischem Ei:

4 Knoblauchzehen
1 Prise Salz
1 Ei
1 TL Zitronensaft
4 EL Olivenöl

Alle Zutaten in eine tiefe Schüssel geben und mit einem Pürierstab solange rühren, bis eine cremige Paste entsteht.

Das cremige Aioli mit frischem Ei bitte sofort verzehren oder maximal einen Tag im Kühlschrank aufbewahren!

Frisches Aioli schmeckt besonders gut zu Fleisch, frittiertem Fisch, Nudeln, Kartoffelecken und frischem Brot.

Liebe Grüsse aus Barcelona wünscht euch Friede Freude & Eierkuchen

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