Der Hausberg Montjuïc – Die grüne Lunge Barcelonas

In den unzähligen Reiseführern über Barcelona findet man jede Menge Sehenswürdigkeiten. Doch oftmals sind diese Informationen erschlagend und es ist schwer ersichtlich, welche Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und gut zu kombinieren sind. Aus diesem Grunde möchte ich euch ab sofort Tagestouren empfehlen, die eure Zeit- und Reiseplanung optimieren.

Die erste Entdeckungstour beginnt am Plaça d’Espanya. Dieser Platz ist nach dem Plaça Catalunya einer der wichtigsten Plätze Barcelonas und liegt zirka 30 Gehminuten vom Zentrum entfernt.

 

 

Stierkampfarena ‚Las Arenas‘

Glücklicherweise ist der Stierkampf in Katalonien verboten. Die ehemalige Stierkampf Arena ‚Las Arenas‘ ist demnach nur noch eine historische Stierkampfarena. Nachdem die Arena lange ungenutzt war, beschloss man vor einigen Jahren in der Arena ein Einkaufs- und Freizeitcenter zu errichten. Die aus dem 19. Jahrhundert stammende Fassade blieb dabei erhalten.

Tipp: Auf dem Dach der Arena befindet sich eine atemberaubende Aussichtsplattform mit einem 360 Grad Blick über Barcelona!

Arenas de Barcelona
Gran Via de les Corts Catalanes 373
08015 Barcelona

 

 

Venezianische Türme

Sie bilden den Säulengang zum Eingang des Messegeländes (Fira). Die verschiedenen Pavillons ziehen sich von dort aus bis zum Palau Sant Jordi, wo viele verschiedene Veranstaltungen, Tagungen und Konzerte stattfinden.

Oberhalb des Platzes -auf dem Montjuïc- trohnt das Palau Nacional, das Museum der Katalanischen Kunst. Es ist ein wunderschöner Anblick und sollte unbedingt ins Sigtseeing Programm aufgenommen werden.

 

 

Font Màgica de Montjuïc

Ein Springbrunnen der Extraklasse! Der im Jahre 1929 erbaute Font Màgica bietet eine unvergessliche Show aus Wasser, Farbe und Musik. Für dieses Wasserspektakel versprüht der Font Màgica pro Sekunde aus 3000 Düsen zirka 2000 Liter Wasser. Seit 1980 wird das Wasser zusätzlich durch eine Vielzahl von Scheinwerfern in wechselnden Farben angestrahlt und wird durch verschiedene Musikstücke begleitet. Man möchte meinen, die Wasserstrahlen tanzen passend zu der Musik.

 

 

Deutscher Pavillon

Das der Pavillion des deutschen Architekten Mies van der Rohe schon eine bewegte Geschichte hinter sich hat, sieht man ihm nicht an. Kein Wunder, denn es handelt sich um einen historisch detailgetreuen Nachbau des Originals von 1929. Dieser Pavillion wurde anlässlich der Internationalen Ausstellung erbaut und gilt als ein Beispiel moderner Architektur.

 

Palau Nacional

Das Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC) ist das nationale Kunstmuseum von Katalonien und das Flaggschiff der katalanischen Kunst. Ein Jahrtausend des künstlerischen Ausdrucks.

Die Sammlung romanischer Wandmalereien ist einzigartig. Sie wurde Anfand des 20. Jahrhunderts zusammengestellt, indem man zahlreiche Kunstwerke aus den Kirchen der Pyrenäen rettete. Ebenso wertvoll ist die Sammlung gotischer und historischer Kunst.

Museu Nacional d’Art de Catalunya
Av. dels Montanyans
08038 Barcelona

 

 

CaixaForum

Das CaixaForum ist eines der neusten Museen in Barcelona. Das Ausstellungszentrum befindet sich in der ehemaligen Fabrik Casaramona, welche aus der industriellen, katalanischen Modernisme stammt. Im CaixaForum finden regelmässig verschiedene Aktivitäten im Rahmen der Plastischen Künste, der Musik und der Literatur statt. Das CaixaForum hat von dienstags bis sonntags von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

CaixaForum
Av. de Francesc Ferrer i Guàrdia 6-8
08038 Barcelona

 

 

Poble Espanyol

Das Poble Espanyol oder auch das spanische Dorf genannt, ist ein Museum der volkstümlichen, spanischen Architektur und wurde anlässlich der Internationalen Ausstellung 1929 errrichtet. Im Poble Espanyol wurden 117 verschiedene Gebäude, Strassen und Plätze aus den verschiedenen Regionen Spaniens auf rund 50.000 Quadratmeter nachgebaut.

Poble Espanyol
Av Francesc Ferrer i Guardia 13
08038 Barcelona

 

 

Jardins de Laribal

Der wunderschöne Garten war bis vor der Internationalen Weltausstellung 1929 im Privatbesitz von Josep Laribal. Die Stadtverwaltung kaufte ihm das gesamte Grundstück von 5 Hektar ab und veranlasste arbeitsaufwändige Projekte. Die vielen Treppen und Kaskaden machen den Park unverwechselbar.

 

 

Restaurant ‚La Font del Gat‘

In dem Garten Jardins de Laribal befindet sich auch das idyllische Restaurant ‚La Font del Gat‘ Der Innenhof des Restaurants bildet eine Oase der Ruhe. Tipp: Das Menú del Día (Tagesgericht) ist die beste Option!

La Font del Gat
Passeig de Santa Madrona 28
08038 Barcelona

 

 

La Caseta

Wer nur ein kühles Bier trinken möchte, ist besser im ‚La Caseta‘ auf dem Mirador del Migdia aufgehoben. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf den Hafen. Einheimische Besucher lädt die Umgebung zum Picknick mit Freunden und Familie ein.

 

Fundació Miró

Joan Miró war ein bedeutender barcelonesischer Maler mit einer ausgeprägten Neigung zum Surrealismus. Die Fundació Miró ist eine private Stiftung und möchte die Werke Mirós bewahren und darüber hinaus junge Künstler fördern.

Fundació Miró
Parc de Montjuïc
08038 Barcelona

 

Der Kaktusgarten

Der Kaktusgarten liegt etwas versteckt hinter dem 5 Sterne Hotel Miramar und neben dem empfehlenswerten Restaurant Martínez.

Restaurant Martínez
Avinguda Miramar 38
08038 Barcelona

 

 

Xalet de Montjuïc

Das Restaurant Xalet de Montjuïc befindet sich ganz in der Nähe der Seilbahn und verfügt über eine excellente katalanische Küche sowie einem wunderschönen Ausblick.

Xalet de Montjuïc
Avinguda Miramar 31
08038 Barcelona

 

Seilbahn Montjuïc

Eigentlich sollte die Seilbahn zur Weltausstellung 1929 fertig sein. Da die Organisatoren und Architekten sich aber gewaltig verrechnet haben, wurde sie erst mit einer 2jährigen Verspätung im September 1931 eröffnet.

Die Seilbahn startet vom Montjuïc aus auf der Avinguda de Miramar und führt von dort aus 1290 Meter hinunter bis zu Meer. Der Höhenunterschied zwischen der Start- und Endstation beträgt 46 m. Es sind nur 2 Kabinen mit je 20 Personen im Einsatz.

In der Mitte der Seilbahnstrecke befindet sich der 102 Meter hohe Turm ‚Torre Jaume I‘. Dort wird die Fahrt für einige Minuten unterbrochen und die Besucher können auf der Aussichtsplattform den herrlichen Blick über Barcelona und den Hafen genießen.

Die Endstation befindet sich auf dem 78 m hohen Turm ‚Torre Sant Sebastià‘. Direkt über der Endstation befindet sich das Restaurant Torre d’Alta Mar mit einer exzellenten mediterranen Küche und einer hervorragenden Aussicht auf die Barceloneta und den Hafen.

Tipp: Man kann die Route auch anders herum beginnen und startet am ‚Torre Sant Sebastià‘ mit Endziel Plaça d’Espagna. Der Vorteil wäre, dass in den Abendstunden der Montjuïc sowie der Springbrunnen beleuchtet sind.

Die Länge der Tour richtet sich ganz danach, für welche Sehenswürdigkeiten und Rastmöglichkeiten ihr euch entscheidet! Je nach Ausdauer kann sie auch 2 Tage in Anspruch nehmen!

Jetzt wünsche ich euch ganz viel Spass bei der Entdeckungstour auf dem Montjuïc mit vielen schönen Eindrücken.

Liebe Grüsse aus Barcelona sendet euch Jenni aka Friede Freude & Eierkuchen